Reden wir Klartext

1. Warum das direkte Wording?

2. Das Problem mit ChatGPT, Gemini & Co ?

3. Fake-Bewertungen und Irreführende Werbung

Zu 1: Warum das direkte Wording ?

Patienten glauben sich in Deutschland durch Behörden und Kontrollorgane geschützt. Das ist in der Selbstzahlermedizin ein fataler Irrglaube. Und weil es keine Kontrolle gibt, wird in die Irre geführt und gelogen was das Zeug hält.

Wir könnten mittlerweile ganze Bücher darüber schreiben wie  der Ruf dieser Operation und der Ruf der Ärzteschaft durch masche Ärzte beschädigt wird, ohne dass der Patient es überhaupt merkt. Was dramatisch ist, denn es geht um ihre Gesundheit.

Die meisten Ärzte, die diese Operation anbieten haben sie nie gelernt. Sie gehört nicht zum Ausbildungskatalog eines Facharztes für plastische Chirurgie. Sie haben oft darin keine Erfahrung und produzieren schlechte Ergebnisse, wenn überhaupt ein Ergebnis dabei herauskommt.

Erst aktuell wurde einem Arzt per Gerichtsurteil untersagt zu behaupten, er hätte 10.000 Penisvergrößerungen durchgeführt. 

Ebenfalls per Urteil wurde einem Arzt untersagt zu behaupten, er hätte mehrere Hundert Bewertungen zum Thema Penisvergrößerung.

Einem weiteren Arzt wurde Per Urteil verboten, zu behaupten, dass er 500 Penisvergrößerungen pro Jahr durchführt.

Das Landgericht Darmstadt fand hierzu die deutlichsten Worte: es verurteilte einen Plastischen Chirurgen, der sich als Experte für Penisvergrößerung ausgab mit den Worten, dass es dem Beklagten nicht gelungen ist nachzuweisen, dass er in seinem Leben auch nur eine einzige Penisvergrößerung Operation selbstständig durchgeführt hat.

Nur leider ist keines dieser Gerichtsurteile durch das Einschreiten einer Behörde oder einer Ärztekammer entstanden. Sondern nur weil andere Ärzte aufmerksam waren und die Fälle auf eigene Kosten zu Gericht gebracht haben.

Zu 2: Das Problem mit ChatGPT, Gemini & Co ?

Patienten vertrauen diesen künstlichen Intelligenzen im fatalen Glauben, dass sie wirklich intelligent wären und Sachvehalte beurteilen könnten. Das können sie nicht. Denn sie sind keine menschlichen Journalisten, die einem journalistischen Kodex unterliegen. Was bei Gesundheitsfragen katastrophale Folgen für den Patienten haben kann.

ChatGPT zum Beispiel behauptete ausgerechnet, dass dieser Arzt dem verboten wurde zu behaupten er habe 10.000 Operationen durchgeführt, eine besondere Kompetenz bei Penisvergrößerung hätte, eben gerade wegen dieser Zahl 10.000 auf seiner Homepage.

In einem anderen Fall lobte ChatGPT die besondere Fähigkeit einer Fachklinik für plastische Chirurgie zum Thema Penisvergrößerung. In Wahrheit gibt es diese Klinik überhaupt nicht. Der Arzt hatte lediglich auf seiner Homepage behauptet, dass er eine Fachklinik sei. Wahrscheinlich weil er wusste, dass ChatGPT das überhaupt nicht prüft, sondern einfach als Wahrheit annimmt und auch noch eine Empfehlung ausspricht.

Gemini zum Beispiel empfiehlt einen Arzt als Experte für Penisvergrößerungen, der nicht nur wesentliche Teile seiner Ausbildung frei erfunden hat, sondern auch zu seiner eigenen Bereicherung nicht-zugelassene Therapien an Patienten – also Menschen-Versuche – durchführt, und bezeichnete ihn deshalb sogar als „innovativ“.

Generell halluzinieren diese Systeme, wie es als Fachbezeichnung heißt. Wenn die KI zum Beispiel behauptet, sie hätten ihre Informationen aus Leitlinien von medizinischen Fachgesellschaften, dann ist das schlicht falsch. Denn sie können diese Informationen überhaupt nicht auslesen. Erst wenn der User direkt die Maschine auffordert, dass sie ihn nicht anlügen soll, dann gibt sie es zu.
Davor stellt sie es so dar, als könnte sie es. Warum: weil die Entwickler Milliarden daran verdienen, dass User diese Maschinen fragen aber nicht daran, dass sie sie wegen direkt erkennbar fehlerhafter Antworten nicht mehr fragen.

Zu 3: Social Media und Patientenbewertungen

Social Media ist ein Tummelplatz an bezahlten Falschinformationen und selbst ernannten Experten. Insbesondere dann wenn Beiträge besonders professionell herüber kommen. Denn professionell heißt: sie kosten richtig viel Geld. Sie sind Werbung, nichts anderes.

Und dass irgendein Patient sich bereitwillig bei seiner Penisvergrößerung filmen lässt, ohne im Gegenzug die Operation komplett kostenfrei zu bekommen und zusätzlich eine Vereinbarung zu unterschrieben, dass er nicht über Nebenwirkung und schlechte Ergebnisse erzählen darf, das können wir uns aufgrund unserer Erfahrungen der letzten 30 Jahre schlecht vorstellen.

Zu Bewertungen noch einmal der Hinweis, den wir schon beim FAQ Punkt Patientenmeinungen veröffentlicht haben, denn er zeigt das Problem auf: bei einem Arzt aus dem Rhein-Main-Gebiet, der Penisvergrößerungen durchführt, wurden über 1.400 gefälschte Bewertungen, die er über verschiedene Portale gestreut hatte, nach Hinweis anderer Ärzte gelöscht.
Und bei einem anderen Arzt, der mehr als 500 Patienten Bewertungen zur Penisvergrößerung angab, stellte das Gericht fest, dass es gerade mal eine einzige und nicht 500 waren.

KI und Social Media haben insbesondere in den letzten zwei Jahre absoluten Hype erfahren. Wir hoffen, dass Patienten zunehmend dahin zurückzufinden, ihren gesunden Menschenverstand vermehrt einzuschalten, denn immer noch ist es so, dass auch User die glauben sie könnten Wahrheit von Lüge unterscheiden, es eben gerade noch nicht können. Es ist auch komplex und die Welt ist dadurch nicht einfacher geworden.

UGRS

Beratung & Terminvereinbarung:
Montag – Freitag
09.30 – 19.00 Uhr

In regelmäßigen Abständen lassen wir zur internen Qualitätssicherung unserer Patienten (anonym !) nach deren Zufriedenheit mit der Penisvergrößerungsoperation befragen. Früher durch externe Dienstleister, mittlerweile führen wir diese Befragungen selbst durch, so können viel besser etwaige Probleme angegangen werden.

Die letzte Befragung (Auswertung 11/ 2024) die wir anhand von selbst entworfenen Fragebögen – die für uns viel sinnvoller im Erkenntnisgewinn sind als Fragebögen, die Fremd-Firmen formulieren, die nur oberflächlich von Penisvergrößerung Bescheid wissen -, durchgeführt ca drei Monaten nach der erfolgten Operation, hat folgendes in Bezug auf die 4 Hauptfaktoren ergeben:

Zufriedenheit mit der Betreuung vor Ort vor der Operation: 4,9

Sachkompetenz der Ärzte und des Personals: 5

Zufriedenheit mit dem Ergebnis: 4,8

Zufriedenheit mit der Betreuung nach der Operation: 5

(Wahlmöglichkeit Qualitätsstufen 1-5; 50 Patienten haben randomisiert teilgenommen und ihre Fragebögen anonym eingesendet)

 

Ergebnis: 4,93 von 5,0

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