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Blutpenis und Fleischpenis: Was ist der Unterschied?

Kurz zusammengefasst

Ob ein Penis im schlaffen Zustand klein oder groß wirkt, sagt wenig darüber aus, wie er erigiert aussieht. Ein Blutpenis wirkt im schlaffen Zustand klein, wächst bei der Erektion jedoch stark – häufig um mehr als 4 cm. Ein Fleischpenis ist im Ruhezustand bereits größer, verändert sich bei der Erektion kaum noch. Beide Typen sind genetisch bedingt, vollkommen normal und haben keinen Einfluss auf Sexualfunktion oder Fruchtbarkeit. 

Wer glaubt, aus der schlaffen Größe auf die erigierte schließen zu können, liegt in der Regel falsch: Im erigierten Zustand sind Grower und Shower kaum zu unterscheiden. Was sich nicht verändert, ist der Typ selbst – weder durch Eingriffe noch durch das Alter. Was mit den Jahren nachlassen kann, ist die Erektionsqualität – aber das ist ein anderes Thema.

Was ist ein Blutpenis (Grower)?

Ein Blutpenis – auch als „Grower“ bezeichnet – ist ein umgangssprachlicher Begriff für einen Penis, der im schlaffen Zustand relativ klein wirkt, sich bei einer Erektion jedoch erheblich vergrößert. Die Größenzunahme beträgt dabei häufig das Doppelte oder mehr des Ausgangsmaßes.

Das Blut, das bei sexueller Erregung in die Schwellkörper strömt, bewirkt sowohl die Versteifung als auch die deutliche Größenzunahme des Penis.

Was ist ein Fleischpenis (Shower)?

Ein Fleischpenis – auch „Shower“ genannt – bezeichnet das Gegenteil: Dieser Penis ist im schlaffen Zustand bereits relativ groß und vergrößert sich bei einer Erektion kaum noch. Das einströmende Blut sorgt hier lediglich für die Versteifung, ohne eine wesentliche Größenveränderung zu bewirken.

Blutpenis vs. Fleischpenis: Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick

Merkmal

Blutpenis (Grower)

 Fleischpenis (Shower)

Größe im Ruhezustand

Eher klein

Eher groß

Größenzunahme bei Erektion

Stark (>4 cm, oft ×2 oder mehr)

Gering (<4 cm)

Erektionsgröße

Vergleichbar mit Shower

Vergleichbar mit Grower

Häufigkeit in der Allgemeinbevölkerung

Wissenschaftlich nicht belastbar geklärt

Wissenschaftlich nicht belastbar geklärt

Die Größe im schlaffen Zustand erlaubt keine Rückschlüsse auf die tatsächliche Größe bei der Erektion.

Wie erkenne ich meinen Typ? Die 4-cm-Regel

Eine wissenschaftliche Grenze zwischen beiden Typen wurde in einer 2018 im International Journal of Impotence Research veröffentlichten Studie vorgeschlagen: Wächst der Penis bei der Erektion um mehr als 4 cm, gilt er als Blutpenis (Grower) – wächst er um weniger als 4 cm, als Fleischpenis (Shower). Diese Grenze dient als grobe Orientierung, nicht als absolute medizinische Kategorie.

Blutpenis und Fleischpenis - Unterschiede und Definition

Wie häufig sind Blutpenis und Fleischpenis? Die Studienlage

Wie häufig beide Typen tatsächlich in der Allgemeinbevölkerung vorkommen, ist wissenschaftlich nicht belastbar geklärt. Die einzige klinische Studie dazu – Yafi et al. 2018 im International Journal of Impotence Research – untersuchte ausschließlich Männer mit erektiler Dysfunktion und kam auf 26 % Grower und 74 % Shower. Diese Zahlen lassen sich jedoch nicht auf gesunde Männer übertragen: Da jüngere Männer in der Studie häufiger Grower waren, ältere aber überproportional in ED-Kliniken vertreten sind, ist die Verteilung in dieser Stichprobe systematisch verzerrt.

Europäische Umfragen berichten dagegen von bis zu 80 % Blutpenissen – ohne jedoch repräsentative Methodik. Beide Zahlen sollten daher mit Vorsicht interpretiert werden. Belastbare Bevölkerungsdaten fehlen bislang.

Ist ein Blutpenis normal oder krankhaft?

Nein, ein Blutpenis ist weder krankhaft noch behandlungsbedürftig. Beide Varianten – Blutpenis und Fleischpenis – sind vollkommen normal. Die Ursache liegt in der Genetik: Die Anzahl und Struktur der Kollagenfasern im Penisgewebe bestimmt, wie dehnbar das Gewebe ist – und damit, wie stark der Penis bei Erektion wächst. Beides ist von Geburt an festgelegt und vererbbar.

Weder der Blutpenis noch der Fleischpenis:

Spielt der Penistyp beim Sex eine Rolle?

Nein – zumindest nicht so, wie viele denken. Entscheidend für ein erfülltes Sexleben sind Erektionsqualität, Kontrolle und Ausdauer, nicht der Penistyp. Da Grower und Shower im erigierten Zustand häufig kaum zu unterscheiden sind, ist die Größe im schlaffen Zustand schlicht irrelevant für die sexuelle Leistungsfähigkeit.

Blutpenis oder Fleischpenis – welcher ist attraktiver?

Aus rein optischer Perspektive zieht ein Fleischpenis im schlaffen Zustand zunächst mehr Aufmerksamkeit auf sich. Das liegt daran, dass ein bereits größeres Glied instinktiv Paarungsbereitschaft signalisiert und damit Einfluss auf die Wahrnehmung männlicher Attraktivität nehmen kann.

Erfahrene Partnerinnen und Partner wissen jedoch: Die Größe im Ruhezustand sagt nichts über die tatsächliche Größe bei der Erektion aus. Grower und Shower sind in erigiertem Zustand häufig kaum zu unterscheiden.

Was kann ich tun, wenn mich mein Blutpenis stört?

Wenn der Blutpenis im Ruhezustand als zu klein empfunden wird und psychisch belastet, besteht die Möglichkeit einer professionellen Penisvergrößerung.

Eine Penisvergrößerung verändert nicht die Art des Penis – aus einem Blutpenis wird kein Fleischpenis. Der Eingriff vergrößert den Penis insgesamt, sodass er sowohl im schlaffen als auch im erigierten Zustand größer ist. Blutpenis und Fleischpenis sind zwei genetisch angelegte Typen, die sich nicht ineinander umwandeln lassen.

Kann sich der Penistyp mit dem Alter verändern?

Manche Quellen behaupten, ein Blutpenis könne sich im Laufe des Lebens in einen Fleischpenis verwandeln. Diese Aussage sollte man jedoch kritisch einordnen.

Die einzige relevante Studie dazu erschien 2018 im International Journal of Impotence Research – basierend auf Daten von nur 274 Männern, die alle unter erektiler Dysfunktion litten. Das ist keine repräsentative Grundlage für eine allgemeine Aussage über gesunde Männer.

Was physiologisch tatsächlich passiert: Mit dem Alter verliert das Penisgewebe an Elastizität, und der Kollagenanteil im Gewebe verändert sich. Das kann dazu führen, dass die Erektion weniger fest wird oder der Penis im Ruhezustand etwas kleiner wirkt. Das ist jedoch kein Typwechsel, sondern ein normaler Alterungsprozess, der die Erektionsqualität betrifft – nicht die genetisch angelegte Art des Penis.

Belastbare Belege dafür, dass aus einem Blutpenis ein Fleischpenis wird, fehlen. Was sich verändert, ist die Erektionsqualität – nicht der Grundtyp.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Nein. Beide Penistypen sind genetisch bedingt und können nicht umgewandelt werden. Eine Penisvergrößerung vergrößert den Penis insgesamt, ändert jedoch nicht die Art seiner Größenveränderung bei Erektion.

Als grobe Faustregel gilt: Wächst der Penis bei Erektion um mehr als 4 cm, handelt es sich um einen Blutpenis – wächst er um weniger als 4 cm, um einen Fleischpenis.

Das ist wissenschaftlich nicht belastbar geklärt. Die einzige klinische Studie (Yafi et al. 2018) untersuchte ausschließlich ED-Patienten – eine verzerrte Stichprobe, die keine Rückschlüsse auf die Allgemeinbevölkerung erlaubt. Europäische Umfragen nennen bis zu 80 % Blutpenisse, repräsentative Belege fehlen jedoch für beide Zahlen.

Nein. Entscheidend sind Erektionsqualität, Kontrolle und Ausdauer – nicht der Penistyp. Im erigierten Zustand sind Grower und Shower kaum zu unterscheiden.

Nicht im eigentlichen Sinne. Der genetisch angelegte Typ ändert sich nicht. Was sich mit dem Alter verändern kann, ist die Erektionsqualität – das Gewebe verliert an Elastizität und Kollagen. Das betrifft die Härte und Größe der Erektion, ist aber kein Typwechsel.

Die auf dieser Website bereitgestellten medizinischen Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen nicht die persönliche Vorstellung bei und Beratung durch unsere Ärzte. Gerne stehen wir als Tertiary Medical Center auch für Zweitmeinungen zur Verfügung.

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Über Jörg Hagen

Jörg Hagen, Arzt

Jörg Hagen ist seit 1995 ärztlicher Leiter der UGRS International Deutschland mit über 30 Jahren Erfahrung in der Penisvergrößerung und bei komplexen urologischen Fragestellungen. Er gilt als einer der führenden Experten für die Belange der Patienten in Europa. Seine internationale Tätigkeit, exzellente Diagnostik und juristische Erfolge bei Patientenrechten machen seine Einschätzungen besonders fundiert. Patienten schätzen seine wissenschaftlich basierte, diskrete und vertrauensvolle Betreuung. Seine Artikel basieren auf langjähriger Praxis und fundierten Informationen auf höchstem Niveau.

Hinweis & Disclaimer

Dieser Inhalt dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Therapieempfehlung dar. Er ersetzt keinesfalls eine fachliche Untersuchung oder Behandlung durch eine(n) approbierte(n) Ärztin oder Arzt. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Unsicherheiten konsultieren Sie bitte immer eine medizinische Fachperson – insbesondere bei Fragen zur Intimchirurgie oder sexuellen Gesundheit.

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Beratung & Terminvereinbarung:
Montag – Freitag
09.30 – 19.00 Uhr

In regelmäßigen Abständen lassen wir zur internen Qualitätssicherung unserer Patienten (anonym !) nach deren Zufriedenheit mit der Penisvergrößerungsoperation befragen. Früher durch externe Dienstleister, mittlerweile führen wir diese Befragungen selbst durch, so können viel besser etwaige Probleme angegangen werden.

Die letzte Befragung (Auswertung 11/ 2024) die wir anhand von selbst entworfenen Fragebögen – die für uns viel sinnvoller im Erkenntnisgewinn sind als Fragebögen, die Fremd-Firmen formulieren, die nur oberflächlich von Penisvergrößerung Bescheid wissen -, durchgeführt ca drei Monaten nach der erfolgten Operation, hat folgendes in Bezug auf die 4 Hauptfaktoren ergeben:

Zufriedenheit mit der Betreuung vor Ort vor der Operation: 4,9

Sachkompetenz der Ärzte und des Personals: 5

Zufriedenheit mit dem Ergebnis: 4,8

Zufriedenheit mit der Betreuung nach der Operation: 5

(Wahlmöglichkeit Qualitätsstufen 1-5; 50 Patienten haben randomisiert teilgenommen und ihre Fragebögen anonym eingesendet)

 

Ergebnis: 4,93 von 5,0