Historie der UGRS

Einige Patienten lassen sich seit Jahren, manchmal sogar Jahrzehnten, durch UGRS Ärzte urologisch behandeln. Und wieder andere verfolgen uns sehr lange bis sie das Geld zusammengespart haben sich einen Eingriff leisten zu können.
Aber nach einer Historie von knapp 35 Jahre, 25 davon in der moderneren Organisationsform, fragt sich sicherlich der ein oder andere, der uns neu entdeckt: wer oder was zum Henker ist die UGRS ?

Deshalb wollen wir für all die, die unsere Historie nicht kennen diese Frage beantworten:

Da wir sehr stolz sind auf unsere Historie auf das was wir geleistet haben. Denn weil wir früh damit angefangen haben, zu einer Zeit, zu der andere sich noch nicht einmal ansatzweise trauten die von uns angegangen Themen zu behandeln, haben wir einen so enormen Vorsprung.

Und wir wollen hier detailliert darstellen, woher die UGRS kommt und warum diese Homepage von einer irischen Limited betrieben wird:

Im Jahr 1990 schlossen sich drei renommierte Ärzte zusammen, Prof. Konstantininides, Prof. Trito und Dr. Ege-Siana, also zwei Urologen und ein plastischer Chirurg mit Schwerpunkt Rekonstruktion am Penis, im gemeinsamen Wunsch Operationen am Penis und die Leiden der Patienten mehr in die Öffentlichkeit zu bringen. Die Behandlungen auf hohe Qualität zu bringen und die jeweiligen Patienten nicht als Spinner dastehen zu lassen. 

Denn damals (17 Jahre vor dem ersten iPhone !) war es noch verpönt alleine nur anzunehmen, dass ein Penis fehlerhaft sein könnte. Zur damaligen Zeit akzeptierte zum Beispiel die französische Bevölkerung überhaupt nicht, dass es so etwas wie organische Impotenz gibt. Ein Franzose konnte immer und wenn er nicht konnte hatte er ein psychisches Problem, und das obwohl 80 % der Erektions- Probleme organische Ursachen haben. Es herrschen damals Zeiten, die man sich heutzutage Gott sei Dank nicht mal mehr vorstellen muss.

Die Patienten wurden alleine gelassen, sie wurden als Spinner tituliert und weil dieses Thema so unangenehm war, hatte keine Arzte auch nur Lust sich damit zu beschäftigen, denn das hätte seine Reputation wiederum beschädigen können.

Die drei haben sich gegen alle Widrigkeiten durchgesetzt und mit der Zeit kamen andere Ärzte mit hohem ethischen Anspruch hinzu, die für sich sagten: Es ist Zeit, dass diesen Patienten geholfen wird und zwar völlig unabhängig ob wir selbst uns dabei ein goldenes Denkmal setzen oder nicht, ob man unsere Arbeit akzeptiert oder nicht, wir sind Ärzte geworden um den Patienten zu helfen und nicht um zum Beispiel vom Herrn Bürgermeister lobend in einer Rede erwähnt zu werden.

Zu Beginn war es ein Zusammenschluss, eine Interessengemeinschaft, mit gegenseitiger Ausbildung, Fortbildung, gemeinsame Ausrichtung von Kongressen etc. und es sprach sich sehr schnell auch in der Fachwelt herum, es kam Kollegen aus Südafrika und aus Südamerika hinzu.

Der Erfolg wuchs schnell, denn alle Beteiligten konnten in ihrem Feld Dinge besonders gut. Dies führte zum Beispiel dazu, dass einige deutsche Universitätskliniken Eingriffe anboten die sie gar nicht selbst durchführen konnten sondern UGRS Ärzte zur Durchführung hinzu buchten, aber dies sei nur am Rande erwähnt. 

Der britische NHS zum Beispiel schickte bestimmte Patienten zu UGRS Ärzten, weil im gesamten Land, also in Gesamt England niemand zur Verfügung stand, der diese Operation durchführen konnte. Es waren sehr spezielle Zeiten damals.

Der erst internationale Auftritt von Bedeutung fand aufgrund der erheblichen Nachfrage in Richtung Deutschland statt. Und weil federführend für diese internationalen Ausrichtung der damalige Chefarzt der Scandinavian Clinic for Plastic Surgery Kopenhagen, eben Dr. Ege Jana war, nannte sich dieser Zusammenschluss der Ärzte und seine Tätigkeit zunächst einmal „Repräsentanz der Scandinavian Clinic“.

Es schlossen sich immer mehr Ärzte an und die Konzentration auf männliche Patienten wuchs, weswegen es dann für eine gewisse Zeit zur „Mens-Klinik“ (zu Deutsch Männer-Klinik) wurde.

Dann aber schlossen sich auf Betreiben von Prof. Konstantinides auch Gynäkologen an, denn auch bei Frauen gab es Eingriffe die dringend notwendig waren, aber genauso verpönt wie die Eingriffe der Männer. Es entstand das „European Institut for Uro-Genital Reconstructive Surgery“ (kurz UGRS)(zu Deutsch: Europäisches Institut für Uro-Genitale Rekonstruktive Chirurgie).

Je größer etwas wird, desto notwendiger wird ein zentrales Sekretariat, ein Sekretariat das die durchaus anspruchsvolle Logistik einer internationalen Tätigkeit managed, denn hochrangige Ärztespezialisten haben den „Nachteil“ generell über kaum Zeit zu verfügen. Wenn also etwas kostbar ist dann ist es Zeit und die darf nicht für Planungs-Chaos draufgehen, zumal es ja um die Behandlung von Patienten ging, also Zeit für Patienten zu haben die Hauptsache war.

Prof. Trito wünschte sich, dass dieses Zentralsekretariat in Birmingham seinen Sitz hat, denn er arbeitete zu dieser Zeit dort und sah sich als quasi Ideengeber der internationalen Ausrichtung. Weswegen es dann ab 2008 die UGRS Medical Ltd gab, mit Sitz in Birmingham, die die Homepage betrieb. Und da diese nicht allen UBS Ärzten gleichzeitig gehören konnte, das hätte sicherlich das Chaos perfekt gemacht und eine Unabhängigkeit beschädigt, wurde sie einem UGRS unterstellt, der sich schon vorher betreff Logistik einen Namen innerhalb der Gruppe gemacht hat.

Mittlerweile monierten die spanischen und südamerikanischen Kollegen indess, dass im Spanischen das Wort Institut etwas anderes bedeutet als zum Beispiel im Griechischen. Im spanischen bedeutet Instituto schlicht und ergreifend Sportstätte, und man sei ja keine Sportstätte sondern man biete hochwertige Medizin.

Also legte Dr. Konstantinidis in diesem Fall federführend fest, dass das ganze zukünftig „German- Center-for-Urologie-and Phalloplastic-Surgery“ genannt werden sollte, denn mit diesem Namen wurden die drei wesentlichen Eigenschaften kommuniziert: es ging um Urologie, es ging um Phalloplastische Chirurgie und das Ganze, also das Sekretariat, befand sich unter deutscher Leitung. Also man wollte mit dem German transportieren, dass diese Organisation einer straffen deutschen Logistik folgt. 

Man muss dabei bedenken, dass hier nicht Kaufleute eine Firma betrieben haben, sondern Ärzte zum Wohle von Patienten kooperierten, gemeinsame Interessen verfolgten und das irgendwie nach außen kommunizieren wollten.

Irrwitziger Weise war dieser Name (der Domainname, der ja auch einen Teil der email Adressen darstellt) aber für etliche email Formulare der zuständigen Behörden zu lang und konnte schlicht nicht eingegeben werden, weswegen die Domain auf „German-Center-Urology“ (zu Deutsch: Deutsches Zentrum Urologie) verkürzt werden musste.Diese Verkürzung passte aber wiederum dem ein oder anderen Mitglied nicht, weil in dieser Verkürzung der Name Deutsch gegenüber den anderen Nationalitäten subjektiv eine zu hohe Gewichtung hatte. Es war zwar für die Patienten seit jeher klar, dass das Deutsch einfach nur dafür steht, dass es sich in der deutschen Schreibweise um die in Deutschland beheimatete Vertretung der UGRS handelte, aber den Griechen und den Franzosen passte es nicht. Weswegen dann der Name Deutsches UGRS Zentrum eingeführt wurde.

Nach einiger Zeit stieß der Name Zentrum aber auch auf, denn auch das Wort Zentrum bedeutet, ähnlich wie das Wort Institut, nicht in allen 26 europäischen Sprachen das gleiche. Die Kritik einiger lautete darauf, das man ja kein Supermarkt sei, kein Einkaufszentrum, und das Medizinische mehr in den Vordergrund gestellt werden müsste.

Um einen längeren Vorgang kurz zu machen: man einigte sich auf UGRS, schlicht und ergreifend, da es ohnehin das von den „Verkehrskreisen“ (den im Internet suchenden Personen) am meisten eingegebene Suchwort im Internet war. Deshalb nennt sich das ganze jetzt ugrs.de.

Leider mit in Deutschland (also auf deutschem Boden durchgeführten) verminderten urologischen Angeboten.

Die internationale Nachfrage nach den Eingriffen stieg und stieg und man muss leider sagen, dass Deutschland eine extreme Ausnahme bildet, denn nirgends ist die Bürokratie so grauenhaft umfangreich wie hier und beansprucht wertvolle Zeit, die für Patienten zur Verfügung stehen sollte und Deutschland hat ein Gesundheitssystem das zwar schweineteuer ist aber ca. zehn Jahre hinterherhinkt. 

Das liegt daran, dass 90 % des deutschen Gesundheitssystem aus dem gesetzlichen System bestehen und auch die Ausbildung der deutschen Ärzte in diesem gesetzlichen System stattfinden, in dem laut Sozialgesetzbuch fünf (SGB V) den Patienten nur ein ausreichende und nicht etwa eine optimale Behandlung zusteht und, als zusätzliche Zeitverzögerung, nicht etwa die einzelne Klinik darüber entscheidet was geboten wird oder was nicht, sondern schlussendlich das ein sogenannter „Gemeinsamer Bundesausschuss“, also Politiker im Endeffekt, festlegen was geboten wird und was nicht.

So traurig wie das ist. Unser deutsches System verhindert in vielen Bereichen ärztliche Dienstleistungen die wir in einigen Bereichen dringend zur Qualitätssteigerung bräuchten. Erst kürzlich hat ein skandinavischer Kollege eine in Deutschland noch vorhandene Standardbehandlung in der Urologie als Körperverletzung wörtlich bezeichnet. Ein Aushängeschild für das deutsche Gesundheitssystem ist das nicht.

Sie können sich das nicht vorstellen, dass Deutschland in einigen Bereichen seines Gesundheitssystems so hinterherhinkt ? Dann dürfen wir Ihnen mal einen Fakt mitteilen. Der ehemalige Vorsitzende der Deutschen Urologen musste in einem Gerichtsverfahren schriftlich zu geben, dass er in einer der Hauptoperation der UGRS in seinem gesamten Berufsleben keinerlei persönliche Erfahrung gesammelt hat, sprich er hat sie weder durchgeführt noch jemals dabei zugeschaut. Ich denke wir müssen das nicht weiter kommentieren.

Das Armutszeugnis in unseren Augen stammt vom Landgericht Hamburg: in einem wettbewerbsrechtlichen Verfahren wurde ein Professor für Urologie erlaubt sich weiterhin als Experte für die Behandlung der Induratio penis plastica zu bezeichnen obwohl er selbst nur zwölf Fälle pro Jahr behandelt. Mit dem von einem Gerichtsgutachter festgestellten Kommentar, dass alle anderen Fachabteilungen an deutschen Universitätskliniken noch weniger Patienten operieren und er deshalb im Verhältnis zu den anderen sich weiterhin Experten nennen darf. Wäre es nicht so tieftraurig wäre das fast schon amüsant…..

Da nun auch ein UGRS Arzt nur 24 Stunden am Tag hat, ist vollkommen verständlich dass immer weniger Lust haben ihre wertvolle Lebens- und Arbeitszeit mit deutscher Bürokratie und derartigen Urteilen und damit Marktbedingungen zu verschwenden. 

Wenn ein deutsches Gericht einem deutschen Arzt, der gerade einmal zwölf dieser Eingriffe pro Jahr durchführt erlaubt sich weiterhin Experte zu nennen und ihn damit auf eine Stufe – von der Bezeichnung her – mit einem ärztlichen Dienstleister stellt, der 500 dieser Eingriffe pro Jahr durchführt, dann kommt sich, ganz ehrlich, der mit den 500 Eingriffen zutiefst verarscht vor und kommt ganz sicherlich nicht mehr primär in das Land, dass derartige Urteile fällt. 

Aber es hat indirekt auch sein Gutes für die Patienten der Penisvergrößerung, denn für die stehen mehr Termine auf deutschem Boden als vormals zu Verfügung, die zuvor von Seiten der Operationskapazität von der Urologie blockiert wurden.

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat sich nämlich noch nicht mit der operativen Penisvergrößerung beschäftigt und es bleibt zu hoffen, dass er das noch sehr lange nicht tut. Denn in dem Moment wo er darüber entschieden hat, kommen zusätzlich zur deutschen Bürokratie ätzende Vorschriften von Krankenkassen hinzu, die den meisten Patienten überhaupt nicht bewusst sind, denn manch ein Privatpatient wird darüber erstaunt sein, dass er eben keine freie Arztwahl hat und sich gar nicht in einer Privatklinik behandeln lassen darf. Und den gesetzlich Versicherten Patient wird erneut auffallen, sprich 90 % der Patienten wird auffallen, dass sie sich ohnehin nicht von UGRS Ärzten auf Kassenkosten behandeln lassen dürfen, weil sie nicht etwa wie im Ausland anteilig eine Kostenerstattung bekommen sondern in Deutschland eine strikte Trennung der Systeme stattfindet, die der europäische Gerichtshof EuGH bereits als rechtswidrig ausgeurteilt hat. Was irgendwie keinen deutschen Gesundheitspolitiker jemals interessiert hat. Zumindest macht es nicht den Anschein.

Die ursprüngliche Limited in Birmingham gibt es nicht mehr, denn England ist ja aus der Europäischen Union ausgetreten, deswegen ist die UGRS Medical einfach „ein paar Meter“ sozusagen weitergezogen, nämlich nach Irland. Und deshalb befindet sich jetzt der Betreiber dieser Homepage, die UGRS Medical Services Limited, in Dublin, Irland.

Das macht aber nichts, denn auch die Sekretariatsmitarbeiter sind die extrem professionellen, sehr geübten und erfahrenen geblieben, die unsere Patienten teilweise seit 30 Jahren und mehr sehr gewissenhaft und hoch qualitativ beraten.